Häufig gestellte Fragen

In Gesprächen und Stippvisiten werden mir immer wieder bestimmte Fragen gestellt, die für die Menschen in Nordhorn von großem Interesse sind.

Um allen die Möglichkeit zu geben, Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich für Sie nachstehend eine Übersicht der häufigsten Fragen und meinen Antworten darauf zusammen gestellt.

Warum möchten Sie Bürgermeister in Nordhorn werden?

Als gebürtiger Nordhorner hängt mein Herz an dieser schönen Stadt. Ich habe Lust, Nordhorn mit seinen Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten. Von 2006 bis 2009 war ich im Rat der Stadt Nordhorn. Ich wurde mit einem Direktmandat vom letzten Listenplatz gewählt. Ich habe damals schon gesagt: „Wenn ich mal etwas für Nordhorn erreichen kann, dann als Bürgermeister.“ Diese Aussage setze ich nun um.

Ziehen Sie nach Nordhorn, wenn Sie Bürgermeister werden?

Klares ja! Mein Partner und ich haben dieses im Vorfeld der Wahlen thematisiert und klar entschieden, dass ein Umzug ansteht, wenn ich die Wahl gewinne und Sie mir die Möglichkeit geben, Nordhorn zu gestalten.

Sie sind 34 Jahre alt. Ist das für einen Bürgermeister nicht sehr jung?

Ich bin davon überzeugt, gerade als junger Mensch hat man die Möglichkeit eine Stadt zu gestalten, mit Blick auf die Zukunft weiterzuentwickeln und eingefahrene Strukturen aufzubrechen. Ich arbeite schon seit neun Jahren als leitender Angestellter bei der Diakonie, bin somit mit dem Führen und Leiten vertraut. Aktuell leite ich, gemeinsam mit einer Kollegin, seit fast fünf Jahren die größte Einrichtung der Diakonie in Osnabrück mit einem Team von rund 160 Mitarbeitern. Gerade in einem Rathausteam gilt es, sich seinen Respekt zu erarbeiten. Aber ein anderer Blick auf den Arbeitsalltag kann einer Verwaltung auch neue Möglichkeiten bieten. Ich bin sicherlich kein klassischer Chef, wie er im Buche steht, auch in meinem aktuellen Job mache ich deutlich, dass anders nicht unbedingt negativ ist. Ich nehme mein Team mit und beziehe es in Entscheidungen mit ein.

Früher CDU – jetzt Parteilos. Warum?

Ich war, wie bereits erwähnt, von 2006 bis 2009 für die CDU im Nordhorner Stadtrat. Eine sehr interessante Zeit. Über die Junge Union bin ich auf den letzten Listenplatz gekommen und habe mir über diesen das Direktmandat erarbeitet. 2009 ergab sich für mich eine neue berufliche Chance in Osnabrück und ich musste abwägen, was zu der Zeit das Richtige ist. Die Entscheidung ist zugunsten des Jobwechsels gefallen und ich habe somit zunächst das Ratsmandat aufgegeben und habe einige Zeit später auch die CDU verlassen. Ich habe in meiner Zeit im Stadtrat erlebt, was es heißt, sich einer großen Partei unterordnen zu müssen. Als Querdenker ist das nicht immer einfach und wenn man Dinge gegen seine Überzeugungen tun muss, hemmt einen das sehr. Diese Erfahrungen haben mir deutlich gemacht, dass ich für wirklichen Fortschritt als parteiloser Kandidat antreten und mich keiner Parteimeinung unterordnen möchte.

Wie stellen Sie als parteiloser Kandidat sich die Zusammenarbeit im Rat vor?

Es ist mein Ziel, Meinungen zu bündeln und die Mitglieder der verschiedenen Fraktionen im Rat auf dem Weg der Stadtgestaltung mitzunehmen. Für eine Stadt muss es heißen: „Nur gemeinsam sind wir stark!“ Deswegen gilt es, gemeinsame Wege zu finden und Schnittmengen über die Parteigrenzen hinweg zu bilden. Nordhorn hat viel Potenzial und wenn alle dahinter stehen, dann kann es eine tolle Entwicklung geben. Sicher sind Meinungen unterschiedlich, dass ist auch gut so, denn so entstehen aus Visionen Ideen und diese lassen sich für Nordhorn dann transparent umsetzen.

Sie sind seit 9 Jahren aus Nordhorn weg. Wissen Sie, was los ist?

Nordhorn ist und bleibt meine Heimat. Ich weiß, was vor Ort passiert. Ich habe stets die lokale Presse und das Geschehen vor Ort verfolgt. Meine Familie und viele meiner Freunde leben noch immer in Nordhorn und ich war und bin nach wie vor oft vor Ort. Ein gewisser Blick von außen kann für die Entwicklung einer Stadt auch Vorteile haben.

„Verheiratet mit einem Mann.“ – Meinen Sie, das schreckt ab?

Es ist heutzutage kein Thema mehr, wie man lebt. Ich führe eine intakte Beziehung, nur eben nicht mit einer Frau. Kein Grund, an Qualitäten zu zweifeln. Es kommt darauf an, die Menschen mit Ideen und Visionen zu überzeugen und die Stadt zu repräsentieren.

Ich habe oft gesehen, dass Sie einen Hund mitnehmen. Wird er Sie weiterhin begleiten?

Amir ist ein Zwergschnauzer und, schon seit dem wir ihn haben, unser Begleiter. Er gehört zur Familie. Ich werde als Bürgermeister, sofern es der Terminkalender erlaubt, Amir auch mitnehmen. Er wird sicher auch einen Platz in meinem Büro bekommen. Und wenn es mal nicht geht, kann auch mein Partner ihn mit zur Arbeit nehmen.

Wahlkampf kostet Zeit und Geld. Wie machen Sie das? Wie werden Sie unterstützt?

In der Tat, Wahlkampf kostet viel Zeit und auch viel Geld. Ich habe einen Arbeitgeber, der hinter mir steht und mir die Möglichkeit einer relativ freien Arbeitszeiteinteilung gibt, dadurch kann ich Termine in Nordhorn sehr gut wahrnehmen. Ich spreche dieses natürlich mit dem Leitungsteam vor Ort ab. Ab dem 06.05.2019 habe ich für drei Wochen, also bis zum 27.05.2019 Urlaub und kann dann nochmal aktiv in Nordhorn mit den Menschen ins Gespräch kommen.
Die Finanzierung des Wahlkampfes steht auf drei Säulen: Mittel der mich unterstützenden Initiative Pro Grafschaft, von mir eingebrachte Eigenmittel und Sponsorengelder. Es ist also ein gewisses Kapital zur Verfügung und gibt mir die Möglichkeit, den Wahlkampf gut zu gestalten. Durch eine breite Unterstützung von Familie und Freunden können viele Dinge in Eigenleistung umgesetzt werden.

Wie geht es mit Ihrem Job weiter?

Wenn ich gewählt werde steht mein Arbeitgeber weiterhin zu mir. Es wird zu einer Ruhendstellung meines Arbeitsvertrages für die nächsten sieben Jahre kommen. Nach Beendigung der Wahlperiode schauen wir gemeinsam, wie es weitergeht. Sofern ich dann nicht wiedergewählt werde oder nicht mehr kandidiere, kann ich zur Diakonie nach Osnabrück zurück.

Ihre Frage war noch nicht dabei, Sie möchten gerne eine andere Information oder haben Rückfragen zu meinen Antworten?

Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder rufen Sie mich an unter 0176-68245270.